Foto-Leporello

Adventkalenderchallenge Tag 20: Selbstgemachtes Mini-Fotoalbum in Leporello-Form

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Ihr benötigt dazu: 

+ 3 Blatt schwarzes Tonpapier, A4
+ 2 Stück Musterkarton, 125 x 148 mm
+ Stoffband ca. 60 cm lang
+ 6 Stück gemustertes Papier, 12 x 14 cm
+ 6 schöne Fotos
+ die üblichen Verdächtigen wie Schere, Klebstoff, Fotokleber, Lineal,…
+ und etwas passendes Dekomaterial, wie Knöpfe, Aufkleber, kleine Schildchen, Musterklammern,…

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Das schwarze Papier schneidet ihr auf A5-Breite ab, nämlich auf 148mm. Die Länge von 297 mm belasst ihr. Dann faltet ihr das Papier zick-zack-förmig bei 125 mm.
Es bleibt ein kleiner Rest von ca. 5 cm Breite. An diesem klebt ihr die drei Bögen zusammen. Ganz außen könnt ihr diese 5 cm abschneiden. Ihr habt jetzt 6 einzelne Flächen auf der Vorderseite.

Auf diese Flächen klebt ihr die Musterpapiere von 12 x 14 cm. Sie dienen als farbiger Hintergrund für die Fotos.

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Auf den beiden äußersten Flächen klebt ihr auf die Rückseite den Musterkarton von 125 x 128mm. Auf der Vorderseite befestigt ihr außerdem das Stoffband unterhalb des Kartons. Damit wird der Leporello später verschlossen.

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Dann könnt ihr den Leporello mit euren Fotos und kleinen Verzierungen schmücken. In meinem Beispiel gibt es eine kleine Wald-Geschichte dazu, die die Reihenfolge der Fotos bestimmt.

 

Viel Spaß beim Nachbasteln!

 

 

 

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Glöcklerkappe

Adventkalenderchallenge Tag 18: Mini-Glöcklerkappe als Lampe

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Ja – Das ist meine Inspirationsquelle. Eine Original-Ebensee-Glöcklerkappe, die ich am Garstner Adventmarkt fotografiert habe. Ich wünschte, ich könnte euch von meinem eigenen Werk schon mehr zeigen, aber leider bin ich selbst noch nicht weiter damit voran gekommen, als so:

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Dieser Version ist etwa 50cm breit und wurde mit Cutter und Lochzange bearbeitet. Natürlich soll sie auch noch mit buntem Transparentpapier geschmückt werden und muss noch „montiert“ werden.
Vielleicht kennt jemand von euch diesen regionalen Brauch?
Auf www.brauchtumskalender.ooe-volkskultur.at ist er folgendermaßen beschrieben:

In der letzten Rauhnacht, in der Nacht vom 5. auf den 6. Jänner, finden nach Einbruch der Dunkelheit in Ebensee und in weiteren Orten des Salzkammergutes und mittlerweile auch des Voralpengebietes die Glöcklerläufe statt.

Die Glöcklerläufe sind Ende des 19. Jahrhunderts als Heischebrauch in Ebensee entstanden. Zunächst wanderte der Brauch nach Bad Ischl und breitete sich dann auf die traunabwärts liegenden Orte aus.

Die Glöckler ziehen dabei in weißen Gewändern durch die Winternacht von Haus zu Haus. Mit ihren kunstvoll gearbeiteten, hell leuchtenden Glöcklerkappen sind sie eine Besonderheit im winterlichen Brauchtum.

Diese mit Kerzen von innen beleuchteten Hauben sind bis zu zweieinhalb Meter lang, etwa eineinhalb Meter hoch und wiegen nicht selten bis zu 15 kg. Sie bestehen aus Holzgestellen in unterschiedlichen Formen, die mit schwarzem Tonpapier bespannt sind. In dieses wurden Muster aus Blumen-, Weihnachts- und Heimatmotiven geschnitten und die so entstandenen Löcher mit transparentem Buntpapier hinterklebt.

Immer wieder werden die Glöckler gerne mit heidnischem Glauben in Verbindung gebracht. Sie seien Lichtbringer, welche die Dunkelheit und Kälte durch Licht und Wärme besiegen. Das Heil und der Segen der guten Geister sollen gewonnen und die bösen Geister der Finsternis vertrieben werden. Das Klingen der schweren Glocken, die sie umgebunden haben und der Rhythmus ihrer Schritte soll das unter der Schneedecke liegende Getreide aufwecken und zum Wachsen bringen.

Die Glöckler laufen in sogenannten Passen. Je nach Gemeinde laufen sie unterschiedliche Figuren, etwa Achter und Kreise, oder singen auch Hirten- und Weihnachtslieder. Dafür erhalten sie freiwillige Spenden und Verpflegung, meist Glühwein, Schnaps und traditionellerweise den Glöcklerkrapfen.

Der Ebenseer Glöcklerlauf wurde im Jahr 2010 in die Liste der immateriellen Kulturgüter der UNESCO aufgenommen.

Für einen lieben Menschen, der ursprünglich aus Ebensee stammt, möchte ich jetzt also diese Mini-Glöcklerkappe basteln und – aus Sicherheitsgründen – mit einer elektrischen Lampe beleuchten.

Hier ein paar Fotos aus der Entstehungsphase:

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Weihnachtskarten

Adventkalenderchallenge Tag 8: Noch ist es nicht zu spät um Weihnachtskarten selbst zu basteln und zu schreiben! Hier ein ganz simples Beispiel mit großer Wirkung:

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Die Klappkarten sind von außen sehr schlicht gestaltet und eröffnen ihre Besonderheit erst beim Auffalten. Dann klappt nämlich ein Christbaum oder ein Geschenkturm in der Mitte auf.

Ihr braucht zum Nachbasteln der Christbaum-Karte:
+ farbiges Papier – rot oder grün, A5, einmal gefaltet (außen)
+ weißes Papier, A5, einmal gefaltet (innen)

+ Klebestift
+ Wellenschere
+ Stern-Stanzer
+ Lackstift in Gold oder Silber

Nehmt das weiße Blatt und faltet es einmal in der Mitte, so dass eine Karte entsteht.
Diese Karte wird folgendermaßen mit der Wellenschere eingeschnitten:

Schnitt-Markierung
Schneiden und Falten
Weihnachtskarte basteln
Mit der Wellenschere drei schräge Schnitte in das weiße Papier schneiden.

Es entstehen drei Ebenen des Christbaumes – faltet diese Teile einmal nach schräg nach oben, wie auf dem Bild gezeigt – Die drei Bereiche müssen sich dabei etwas überschneiden, daher müsst ihr die Falze schief machen (siehe Skizze).

Hier seht ihr auch schon, wie ich das farbige Papier verziere – ganz schlicht mit einem ausgestanzten Stern an der unteren Ecke.

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Die Christbäumchen mit Gold- und Silberstiften verzieren

Das weiße Papier wird dann mit wenigen Klebepunkten in die farbige Karte geklebt. Achte dabei darauf, dass der Christbaum selbst nicht angeklebt wird – er muss sich frei bewegen können.

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Christbäume ins Innere der Karte gefaltet

So sieht eure fertige Karte dann aus – jetzt könnt ihr die Karte nach Belieben noch ausschmücken!


 

Die Geschenke lassen sich natürlich auch aufwändiger mit Schleifen und Papieren gestalten, ein paar Beispiele dazu seht ihr in diesem Blogeintrag: Pop-up-Karte // Berge von Geschenken

Pop-Up-Karte mit Geschenken
Überraschung beim Öffnen

Und auch die Tannenbäumchen-Karten lassen sich nach Belieben verzieren und ausschmücken, wie ihr hier seht: Pop-up-Karte // Tannenbaum

Pop-Up-Karte mit Christbaum
Außen gibt ein kleines Tannenbäumchen schon einen Hinweis auf das Innenleben

Viel Spaß beim Basteln und Kartenverschicken!
Wir lesen uns morgen wieder zum 9. Kästchen unserer Adventkalenderchallenge!


 

 

 

Explosionsbox

Adventkalenderchallenge Tag 7: Dieses Überraschungs-Geschenk erfordert schon ein wenig Bastelübung – Aber hat man es geschafft, dann macht euch die Explosionsbox sicherlich Freude!

Explosionsbox_Titel

So eine Explosionsbox gab es bereits einmal hier zu sehen: Besonderes Hochzeitsgeschenk und einmal hier: Geschenk für Tagesmutter

Die Beispiele zeigen, wie vielfältig sich so eine Geschenkschachtel einsetzen lässt und wie unterschiedlich die Ausführung ausfallen kann.

Explosionsbox_offen

Für Weihnachten eignet sich als Befüllung der Geschenkschachtel:

+ Süßes
+ Teebeutel
+ Kerzen

Achtung: Da die Geschenkschachtel sich ja von selbst öffnet, sollte das Innere aber gut befestigt sein!

Natürlich sollten ein paar persönliche Grußworte und Wünsche nicht fehlen. Diese beiden Beispiele sind noch etwas leer, da die Beschenkten den Inhalt ja noch nicht sehen sollen 😉

Explosionsbox_gross

Die kleine Schachtel hat eine Seitenlänge von 7 cm und lässt sich aus einem A4-Karton basteln. Schön ist es, wenn der Deckel aus einem farbigen Karton gefertigt wird, dazu braucht man ein Stück von etwa 12 x 12 cm Größe.

Königin der Explosionsboxen ist allerdings meine Kollegin Brigitte Moser, die auf ihrem überaus sehenswerten Blog nicht nur eine tolle Video-Bastelanleitung zeigt, sondern filigrane Papier-Kunstwerke allerhöchster Güte als Auftragsarbeit fertigt.

 

Osterdeko – Papierblüten

Schnell und einfach sind diese Rosenblüten aus Krepppapier hergestellt:

Bastel-Anleitung

  1. Aus Krepppapier Streifen von ca 50cm schneiden und diese dann in Abschnitte von ca. 5cm unterteilen.
  2. Die einzelnen Streifen zu einer Blüte drehen.
  3. Die fertige Blüte mit grünem Papierband umwickeln, damit sie fest hält.
  4. Die Blume als Deko auf die Serviette platzieren und sich am Frühlingslook erfreuen.

 

Blume_TischBlume_Tischdeko

Auch als Deko für kleine Oster-Mitbringsel eignet sich die Blüte schön:

Tischdeko_fertig.jpg

Adventskalender basteln

Ein Adventkalender für den Liebsten: 24 Tüten aus festlich rotem und dunkelgrünem Papier falten, mit Motivkarton, Aufklebern und Goldsternen verzieren, mit süßen Aufmerksamkeiten befüllen und aufhängen – So lässt es sich auf Weihnachten warten!

Adventkalender

Auf vorgestanzten Kartonanhängern habe ich mit Silberstift die Zahlen geschrieben.

advent-basteln

Mit einer Naturkordel sind die Säckchen auf einem Chiffonband aufgehängt – natürlich schön durcheinander, damit der Beschenkte auch fleißig suchen muss!

Adventkalender

Mit Masing Tape (das ist bunt gemustertes Papier-Klebeband) sind die Sackerl zusammengeklebt.

Adventskalender

Winterlich gemusterte Papierstreifen und ausgestanzte Motive verleihen dem Adventkalender einen weihnachtlichen Touch.

Adventskalender

Eine schnelle Anleitung zum Papiertüten falten findet ihr im Internet zuhauf, z.B. diese Bastelanleitung. Auf dieser Seite gibt es auch direkt Ideen für die Befüllung, nach Thematik geordnet.

Viel Spaß mit euren Adventkalendern!

Ich hoffe, die Beschenkten erfreuen sich genauso an dieser Weihnachtsvorbereitung, wie die Bastler 🙂

 

 

 

Buttons mit Schnipselpoesie

Schnipselpoesie – Headlinecollagen – Wortfetzen aus Zeitschriften

Inspiriert von meiner wortgeschätzten Kollegin Andrea Kromoser von Familienlektüre und ihren Reklame-Gedichten – sowie dem anhaltenden Interesse an neuen Buttons – entstehen in meiner Bastelwerkstatt diese Mini-Kunstwerke:

"Basteltante"
„Basteltante“
"Diplompsychologe"
„Diplompsychologe“
"Na dann Prost"
„Na dann Prost“
"Naturdenkmal seit 1979"
„Naturdenkmal seit 1979“
"Piefke - Nein Danke!"
„Piefke – Nein Danke!“
"Endlich strahlenfrei"
„Endlich strahlenfrei“
"First Lady"
„First Lady“